Glossar

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  • Air Mass

    Bei senkrechtem Sonnenstand nimmt das Sonnenlicht den kurzesten Weg durch die Erdatmosphare. Steht die Sonne hingegen in einem flachen Winkel, verlängert sich die Strecke um den Faktor Air Mass (AM). Dies bewirkt eine geringere Strahlungsintensität und eine veränderte spektrale (farbliche) Zusammensetzung des Sonnenlichts. Außerhalb der Atmosphäre gilt AM 0, bei senkrechtem Sonnenstand AM 1 (= einfache Atmosphärendicke). Für Europa wird der Jahresmittelwert AM 1,5 benutzt.

  • Amorphes Silizium

    Amorphes Silizium wird als aktives Material in Dunnschichtsolarzellen verwendet. Anders als bei monokristallinem oder polykristallinem Silizium sind die Atome nicht in einem regelmäßigen Kristallgitter angeordnet, sondern unregelmäßig ohne Struktur. Amorphe Siliziumzellen werden auf Glas oder auf einer Metallfolie als Trägermaterial meist in mehreren Schichten aufgedampft.

  • Ampere

    (Einheit A). Maßeinheit der elektrischen Stromstärke.

  • Anlagenwirkungsgrad

    Verhältnis der von einer Photovoltaikanlage produzierten elektrischen Nutzungsenergie zu der auf die gesamte Solargeneratorfläche eingestrahlten Sonnenenergie in einem bestimmten Zeitraum ( Jahr, Monat, Tag)

  • Antireflexschicht

    Licht, das an einer Solarzelle reflektiert wird, kann nicht zur Stromerzeugung beitragen. Um die Reflexionsverluste zu minimieren, erhalten Solarzellen eine Antireflexschicht auf der Vorderseite. Diese dünne Schicht gibt der Zelle ihre blaue Farbe. Andere Farben sind möglich, allerdings ist dann die entspiegelnde Wirkung und damit der Wirkungsgrad der Zelle schlechter.

  • Azimut

    Der Azimut gibt die Winkelabweichung der Generatorflache zur Südrichtung an. In der Solartechnik ist der Azimutwinkel 0° für Suden festgelegt. Die Winkelabweichung nach Westen wird positiv, nach Osten negativ.

  • Bestrahlungsstärke

    Dies ist die flächenbezogene Strahlungsleistung der Sonne. Sie wird in W/m2 gemessen.

  • Blockgießverfahren

    Das am häufigsten angewandte Herstellungsverfahren für polykristallines Silizium ist das Blockgiesverfahren. Dabei wird Silizium im Vakuum geschmolzen und kontrolliert abgekühlt. Es entstehen Siliziumblöcke von 40 x 40 cm und 30 cm Hohe. Die Blöcke werden zunächst in Stangen und dann in 0,3 mm dicke Scheiben gesägt.

  • Bypassdiode

    Die Bypassdiode leitet den Modulstrom an einer abgeschatteten Solarzelle vorbei und verhindert damit, dass sich die betroffene Zelle aufheizt (Hot Spot) und zerstört wird. Die größte Verschattungstoleranz wurde erreicht werden, wenn Bypassdioden über jede Zelle geschaltet wurden. In der Praxis wird jedoch aus fertigungstechnischen Gründen meist je eine Bypassdiode für 18 und 20 in Reihe geschaltete Zellen verwendet.

  • Cadmium-Tellurid

    Aus dem Halbleiter Cadmium-Tellurid werden Dünnschichtsolarzellen hergestellt. Die Zellen werden auf ein Trägerglas aufgebracht.

  • CIS

    Siehe Kupfer-Inidium-Diselenid

  • Czochralski-Prozess (auch Tiegelziehprozess)

    Zur Herstellung von monokristallinem (= einkristallinem) Silizium hat sich der Czochralski-Prozess etabliert. Bei diesem Verfahren wird ein Silizium-Impfkristall in eine Siliziumschmelze getaucht und unter langsamem Drehen hochgezogen. Dabei lassen sich runde Einkristalle mit 30 cm Durchmesser und mehreren Metern Lange herstellen, die zu fast quadratischen Stangen abgefasst und dann in 0,3 mm dicke Scheiben geschnitten werden.

  • DC ( Direct Current )

    Siehe Gleichstrom

  • Dotierung

    Die Dotierung dient der gezielten Verunreinigung von Halbleitern, um die elektrische Leitfähigkeit für positive Ladungen (p-dotiert) oder negative Ladungen (n-dotiert) zu verbessern. Dazu werden Fremdatome in das Material eingebracht.

  • Dünnschichtzellen

    Dünnschichtzellen sind etwa hundertmal dünner als kristalline Siliziumzellen. Die photoaktiven Halbleiter werden als dünne Schichten auf Glas, aber auch auf Metall- oder Kunststofffolien aufgebracht. Hierfür werden übliche industrielle Beschichtungsverfahren angewandt, z. B. Aufdampfverfahren oder elektrolytische Bäder, die Temperaturen zwischen 200 und 500 °C erfordern. Als Zellenmaterial wird amorphes Silizium, Kupfer-Inidium-Diselenid (CIS) oder Cadmium-Tellurid (CdTe) eingesetzt.

  • EFG-Verfahren

    (Edge defined Film-fed Growth). Beim EFG-Verfahren wird ein achteckiger formgebundener Träger aus Grafit in die Siliziumschmelze getaucht und hochgezogen. So entstehen 4 m lange achteckige Röhren mit 10 cm Seitenlange und einer Wandstarke von knapp 0,3 mm. Die Siliziumscheiben müssen nur noch aus den ebenen Flachen mit Hilfe eines Lasers herausgeschnitten werden.

  • Einspeisevergütung

    Für die Lieferung von regenerativ erzeugtem elektrischem Strom in das öffentliche Stromnetz erhalt der Anlagenbetreiber eine Einspeisevergütung, in Deutschland nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die eingespeisten Kilowattstunden werden vom Netzbetreiber bezahlt und auf den Strompreis umgelegt.

  • Elektrisches Feld

    Ein elektrisches Feld übt auf Ladungsträger eine Kraft aus. Positive und negative Ladungen bewegen sich im elektrischen Feld in entgegen gesetzte Richtungen. In Solarzellen erzeugt die Kombination einer p-dotierten Schicht ein elektrisches Feld.

  • Energieertrag

    Ein elektrisches Feld übt auf Ladungsträger eine Kraft aus. Positive und negative Ladungen bewegen sich im elektrischen Feld in entgegen gesetzte Richtungen. In Solarzellen erzeugt die Kombination einer p-dotierten Schicht ein elektrisches Feld.

  • Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

    Das EEG schreibt Netzbetreibern vor, Strom aus erneuerbaren Energien bevorzugt aufzunehmen und dafür einen Mindestpreis je kWh zu bezahlen. Um den unterschiedlichen Stromerzeugungskosten z. B. für Wind- und Wasserkraft, Biomasse und Photovoltaik Rechnung zu tragen, sind die Höhe und die Dauer der Einspeisevergütung unterschiedlich geregelt. Die Hohe der Einspeisevergütung wird jedes Jahr reduziert, um einen Druck auf den Markt und die Investitionskosten auszuüben.

  • Ethylen-Vinylacetat (Zeichen EVA)

    Folienmaterial aus Kunststoff. Bei der Produktion von Solarmodulen werden die Solarzellen in EVA-Folie eingebettet. Bei einer Temperatur von 150 °C schmilzt die Folie, wird glasklar und vernetzt dreidimensional. Beim Abkühlen entsteht ein dauerhafter Verbund, der die Solarzellen vor Umwelteinflüssen schützt.

  • Gleichstrom (DC, engl. direct current)

    Elektrischer Strom, bei dem sich die Elektronen nur in eine Richtung bewegen. Gleichstrom wird z. B. von Batterien und Solarmodulen abgegeben.

  • Globalstrahlung

    Als Globalstrahlung bezeichnet man die gesamte auf eine horizontale Flache auftreffende Strahlung. Sie setzt sich aus der direkten und der diffusen Strahlung zusammen. Bei klarem Himmel besteht die Globalstrahlung fast nur aus direkter, bei bewölktem Himmel ausschließlich aus diffuser Strahlung.

  • Halbleiter

    Halbleiter sind Stoffe, die erst ab einer bestimmten Temperatur oder Lichtzufuhr leitfähig werden. Die Möglichkeit, die Leitfähigkeit eines Halbleiters durch Dotierung zu verändern, macht ihn für elektrische Bauelemente (z. B. Transistoren, Dioden und Solarzellen) interessant. In Halbleitern ist eine Umwandlung der solaren Strahlungsenergie in elektrischen Strom möglich.

  • Hot-Spot-Effekt

    Unter bestimmten Betriebsbedingungen kann sich eine abgeschaltete Solarzelle so stark erwärmen, dass das Zellmaterial beschädigt wird. Es bildet sich ein so genannter Hot Spot (heiser Punkt). Dazu kommt es, wenn durch die unbeleuchtete Solarzelle ein hoher Ruckwartsstrom fliest. Bypassdioden schützen Solarmodule vor Hot Spots.

  • Hybridsystem

    Hybridsysteme sind eine Kombination von zwei oder mehreren verschiedenen Energiequellen. Ein hybrides Photovoltaik-System besteht demnach aus dem Photovoltaik-Generator und einer zusätzlichen Energiequelle (z. B. Windgenerator, Dieselgenerator)

  • Inselanlage

    Bei Inselanlagen findet keine Netzanbindung statt. Deshalb braucht man, wenn kein Wechselstrom benötigt wird, keinen Wechselrichter zur Umwandlung in netzkonformen Wechselstrom (230 V/50 Hz), sondern nutzt den Gleichstrom direkt. Soll unabhängig vom Sonnenschein Energie zur Verfugung stehen, übernehmen z. B. Akkus die Speicherung.

  • Intensität

    Die (Strahlungs-)Intensität entspricht der Bestrahlungsstarke. Sie beschreibt die einfallende Strahlungsleistung pro Flache und wird in W/m2 gemessen.

  • IP-Schutzgrad

    Der IP-Schutzgrad gibt an, inwieweit ein Gerat aufgrund seiner Bauart gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt bzw. dicht ist. IP xx bietet gar keinen Schutz, IP 68 ist völlig staub- und wasserdicht. Fur den Einsatz im Außenbereich ist der Schutzgrad IP 54 Minimalanforderung.

  • Kennlinie

    Kennlinien sind Diagramme, die das elektrische Verhalten einer Solarzelle bzw. eines Solarmoduls veranschaulichen. Bei der Strom-Spannungs-Kennlinie wird der Solarstrom in Abhängigkeit von der Solarspannung aufgetragen. Wichtige Solarzellenkenngrößen können so grafisch ermittelt oder errechnet werden.

  • Kilowatt peak

    (Zeichen kWp, peak = engl. Spitze). Die Einheit kWp beschreibt die Spitzenleistung einer Solarzelle oder eines Moduls. Die Spitzenleistung entspricht einer MPP-Leistung unter Standard-Test-Bedingungen (STC).

  • Kilowattstunde

    (Zeichen kWh). Die kWh ist eine Einheit für Energie. Eine kWh beschreibt eine Leistung von 1.000 Watt über den Zeitraum von einer Stunde: 1 kWh = 1.000 Wh = 3.600 kJ.

  • Kupfer-Indium-Diselenid

    (Zeichen CIS). Als aktives Halbleitermaterial fur CIS-Dunnschichtsolarzellen werden neben dem ursprünglichen Kupfer-Indium-Diselenid auch Verbindungen mit Schwefel oder Gallium eingesetzt.

  • Kurzschlussstrom

    (Zeichen IK).Der Kurzschlussstrom ist der größte Strom einer Solarzelle bzw. eines Solarmoduls. Er fliest, wenn Plus- und Minusanschluss kurzgeschlossen sind, d. h. ohne einen Verbraucher dazwischen zusammengeschaltet werden.

  • Laminat

    Ein Laminat ist der Verbund aus Frontglas, Solarzellen, EVA und Ruckseitenfolie. Rahmenlose Glas-Folien-Module werden als Laminat bezeichnet.

  • Leistung

    Leistung ist die pro Zeiteinheit verbrauchte oder zur Verfugung gestellte Energie. Ihre Einheit ist Watt (W) oder Kilowatt (kW): 1 kW = 1.000 W.

  • Maximum Power Point

    (Zeichen MPP). Die Strom-Spannungs-Kennlinie beschreibt alle möglichen Betriebszustande einer Solarzelle oder eines Moduls. Dabei gibt es genau einen Punkt, an dem die Leistung (= Strom x Spannung) einen Spitzenwert erreicht. Dieser Punkt heißt MPP. Je nach Einstrahlung und Temperatur schwankt die Spannung, bei der die maximale Leistung abgegeben wird.

  • Mismatching

    Aufgrund der Fertigungstoleranzen weichen die Modulstrome um bis zu 10 % von den Datenblattangaben ab. Im Solargenerator werden meist mehrere Module in Reihe geschaltet, die verschiedene Ströme liefern. Der kleinste Strom stellt sich als Strangstrom ein, so dass die anderen Module nicht mehr ihren vollen Strom abgeben können. Die resultierenden Verluste heißen Mismatching-Verluste.

  • Monokristallines Silizium

    (einkristallines Silizium). Solarzellen aus monokristallinem Silizium bestehen aus einem einzigen Kristall. Kennzeichen von Kristallen sind die in einem regelmäßigen Gitter angeordneten Atome. Die Herstellung von Silizium- Einkristallen erfolgt meist durch den Czochralski-Prozess.

  • Monolithische Serienverschaltung

    Bei Dunnschicht-Modulen angewandte Technologie, um ein Modul in mehrere Solarzellen zu unterteilen. Dabei werden die einzelnen Schichten wahrend des Produktionsprozesses mittels mechanischen Ritzens oder Laserstrahlen in schmale Streifen unterteilt.

  • MPP-Regelung

    (engl. MPP-Tracking). Damit die Solarmodule stets die größte Leistung abgeben, muss der Wechselrichter laufend diejenige Spannung einstellen, bei der die Module unter den gegebenen Witterungsbedingungen ihren MPP haben.

  • Neigungswinkel

    Der Neigungswinkel beschreibt den Winkel zwischen dem Solarmodul und der Horizontalen. Der optimale Neigungswinkel für Photovoltaik-Anlagen ist abhängig vom Breitengrad

  • Nennleistung

    Sie beschreibt die maximale Leistungsabgabe (MPP-Leistung) eines Photovoltaik-Moduls bei Standard-Test-Bedingungen. Die Nennleistung wird in Watt peak angegeben. .

  • Netzkopplung

    Anschluss von dezentralen Stromerzeugern, wie z. B. Solarstromanlagen, an das öffentliche Stromversorgungsnetz, um die erzeugte Energie einzuspeisen.

  • Performance Ratio

    (Abk. PR). Zur Einschatzung der Anlagengute wird eine standortunabhängige Kennzahl, die so genannte Performance Ratio (PR), benutzt. Sie ergibt sich aus dem Verhältnis des tatsachlichen eingespeisten Energieertrags Ereal zur theoretischen Energieausbeute Eideal des Photovoltaik-Generators. Im Gegensatz zu Eideal sind bei Ereal samtliche Verluste und Abweichungen von den Nennbedingungen (STC) berücksichtigt.

  • Photovoltaik

    (Abk. PV). Das Wort Photovoltaik ist eine Zusammensetzung aus dem griechischen Wort für Licht und dem Namen des Physikers Alessandro Volta, nach dem die Masseinheit der elektrischen Spannung benannt ist. Es bezeichnet die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarzellen.

  • Polykristallines Silizium

    Das Material bildet bei der Herstellung viele einzelne Kristalle. Durch die unterschiedliche Reflexion des Lichts lassen sich die einzelnen Kristalle an der Oberflache gut als „Eisblumenstruktur“ erkennen. Die gängigen Herstellungsverfahren für polykristallines Silizium sind das Blockgiessverfahren und das EFG-Verfahren.

  • Relative Luftmassenzahl

    ( Air Mass, AM ). Das Verhältnis von der Sonnenstrahlung tatsächlich durchlaufende Atmosphärenmasse ( optisch Dicke ) Zur minimal möglichen Atmosphärenmasse auf Meereshöhe. Ein günstiger Mittelwert für Europa wird mit 1,5 angenommen. Im Gebirge z. B in den Alpen im Sommer sind AM Zahlen von unter 1 möglich.

  • Schutzart IP

    ( International Protection ).

    Internationale Schutzart. Schutz gegen Berühren und gegen Eindringen von Fremdkörpern und Wasser:
    Erste Ziffer: IP 0X
    Berührungsschutz   ( Personenschutz )
    Fremdkörperschutz ( für Betriebsmittel )

    Zweite Ziffer: IPX0
    Wasserschutz
    IP 68 bedeutet folglich Drahtschutz, Staubdicht für die erste Ziffer Schutz gegen dauerndes Untertauchen zweite Ziffer

  • Schutzklasse

    Schutzleiterschutz Klasse I: Isolationwiederstand 0,5M Ohm
    Schutzisolierung Schutzklasse II: Isolationwiederstand 2,0M Ohm
    Schutzkleinspannung Schutzklasse III: Isolationwiederstand 0,25M Ohm

  • Schutzklasse II

    Elektrische Gerate der Schutzklasse II (Schutzisoliert) sind doppelt bzw. verstärkt isoliert, damit Personen sicher gegen elektrischen Schlag geschützt sind.

  • Schutzkleinspannung

    Bei Schutzkleinspannung darf die maximale DC-Spannung 120 V bzw. die maximale AC-Spannung 50 V nicht überschreiten. Diese Spannungen sind für den Menschen nicht lebensgefährlich.

  • Solargenerator

    Die Gesamtheit aller Solarmodule einer Photovoltaik-Anlage heißt (Solar-)Generator.

  • Solarkonstante

    Die Solarkonstante gibt die Bestrahlungsstarke am Oberrand der Atmosphäre an. Sie beträgt im Mittel 1.367 W/m2.

  • Solarmodul

    Ein Solarmodul besteht aus mehreren miteinander verschalteten Solarzellen. Zwischen zwei Glasscheiben oder zwischen Glas und Ruckseitenfolie sind die Zellen witterungsbeständig und mechanisch stabil verkapselt. Solarmodule werden mit Metallrahmen angeboten.

  • Solarmodulwirkungsgrad

    Verhältnis der Spitzenleistung eines Solarmoduls zu der, auf die ganze Modulfläche inkl. Rahmen einfallende Strahlungsleistung.

  • Solarzelle

    Solarzellen sind die kleinste Einheit der Photovoltaik-Anlage. Sie werden in Modulen zu größeren anschlussfertigen Einheiten zusammengefügt.

  • Solarzellenwirkungsgrad nPV

    Verhältnis der Spitzenleistung einer Solarzelle zu der auf die Solarzelle einfallende Strahlungsleistung. Der Solarzellenwirkungsgrad sinkt etwas bei kleineren Einstrahlungen und höheren Temperaturen

  • Spannung

    (Zeichen U). Zwischen zwei Punkten mit unterschiedlicher elektrischer Ladung (z. B. Plus- und Minuspol bei einer Batterie) besteht eine Potenzialdifferenz, die elektrische Spannung. Ihre Masseinheit ist Volt ( Einheitszeichen V ).

  • Standard-Test-Bedingungen

    (STC, engl. Standard Test Conditions). Um verschiedene Zellen oder auch Photovoltaik-Module miteinander zu vergleichen, wurden zur Messung der elektrischen Daten einheitliche Laborbedingungen festgelegt. Diese Standard-Test- Bedingungen beziehen sich auf eine Einstrahlung von 1.000 W/m2, eine Zelltemperatur von 25 °C sowie ein Spektrum von AM 1,5.

  • Strang

    Eine Reihenschaltung aus mehreren Solarzellen oder Solarmodulen wird als Strang oder mit dem englischen Begriff als String bezeichnet.

  • Strangdioden

    Eine Strangdiode Verhindert, dass die Module des Stranges im Störungsfall im Rückstrombereich betrieben werden können.

  • Strangsicherung

    Ein Schutz gegen Unzulässige Rückströme, welche die Module und die Strangverkabelung gefährden, ist einfach durch eine Gleichstromtaugliche Sicherung möglich.

  • Strom (Zeichen I)

    Bezeichnung für den Fluss elektrischer Ladungen in einem Leiter. Die Masseinheit für den Strom ist Ampere (Einheitsteichen A).

  • Systemwirkungsgrad

    Der Systemwirkungsgrad beschreibt den Wirkungsgrad der gesamten Photovoltaik-Anlage. Dabei werden alle Komponenten der Photovoltaik-Anlage mit ihren Verlusten berücksichtigt. Er ergibt sich aus dem Verhältnis von solarem Ertrag zur eingestrahlten Sonnenenergie auf die geeignete Generatorflache.

  • Teillast

    Der Solargenerator erzeugt nur selten seine Nennleistung. In der Regel wird, je nach aktueller Einstrahlung, eine geringere Leistung produziert. Die gesamte Anlage, insbesondere der Wechselrichter, arbeitet dann im Teillastbereich.

  • Temperaturkoeffizient

    Für die wichtigsten elektrischen Kennwerte eines Moduls gibt das Datenblatt Temperaturkoeffizienten an. Diese beschreiben, wie stark sich Strom, Spannung und Leistung pro Grad Celsius verkleinern (bei negativem Temperaturkoeffizienten) oder vergrößern (positiver Koeffizient), wenn sich die Temperatur erhöht.

  • Verbände

    VDE    Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V
    VBN    Regeln der Versorgungsnetz Betreiber
    TAB    Technische Anschluss Bedingungen
    VDS    Verband der Sachversicherer
    BGV    Berufsgenossenschaftliches Vorschriften- und Regelwerk
    DGS    Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie

  • Volt

    (Zeichen V). Masseinheit für die elektrische Spannung.

  • Watt

    (Zeichen W). Masseinheit fur die Leistung. Für Solarzellen und Solarmodule wird meist die Spitzenleistung in Watt peak (Wp) oder Kilowatt peak (kWp) angegeben. P= U x I

  • Wechselrichter

    Der Wechselrichter ist das Bindeglied zwischen dem PV-Generator und dem Wechselstromnetz. Seine grundlegenden Aufgabe, ist es den vom PV-Generator erzeugten solaren Gleichstrom in Wechselstrom umzuformen und diesen Netzkonform in das Verbundnetz Einzuspeisen.

  • Wechselstrom

    (AC, engl. alternating current). Elektrischer Strom, der ständig seine Richtung ändert. Üblicher Hausstrom wechselt seine Richtung 100-mal pro Sekunde (50 Hz) und hat eine Nennspannung von 230 V. Die Spannung verläuft sinusformig. Das normale Drehstromnetz besteht aus 3x 230V führenden Aussenleitern. Wahrend ein Hausanschluss meist einphasig, d. h. mit einem stromführenden Leiter, ausgeführt wird, bekommen Grosabnehmer dreiphasigen Strom geliefert, um die Leitungsverluste zu reduzieren.

  • Wirkungsgrad

    Bei jeder Energieumwandlung treten Verluste auf. Der Wirkungsgrad einer Solarzelle oder eines Solarmoduls beschreibt, welcher Anteil der Sonneneinstrahlung, der auf die Solarzelle oder das Modul fallt, in elektrische Leistung umgesetzt wird.

  • Zellverkapselung

    Bei der Verkapselung mit Verbundmaterial (typischerweise Ethylen-Vinylacetat, EVA) werden die Solarzellen in einer Vakuumkammer unter Einwirkung von Unterdruck bei erhöhter Temperatur zu einem Laminat zusammengefügt. Das EVA schmilzt bei diesem so genannten Vakuumlaminier-verfahren und umschließt die Solarzellen allseitig. Das EVA benötigt frontseitig einen UV-beständigen Wetterschutz. In den meisten Fällen ist dies eine gehärtete Glasscheibe aus hochtransparentem Weisglas. Der ruckseitige Abschluss kann aus einer konventionellen gehärteten Glasscheibe oder einer hochfesten Folie, z. B. Tedlar-Folie, bestehen. Neben der EVA-Verkapselung gibt es noch zwei weitere Verfahren, die Teflon-Verkapselung und die Giesharz-Verkapselung.

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